Barrierefreiheit

Nicht immer sind die genormten und gewachsenen Angebote unseres Umfeldes für uns passend um ohne Probleme unsere eigenen Ziele zu erreichen. Ergonomie für Alle, gerade wenn es um Bewegungsmöglichkeiten (Raum und Geschwindigkeit), visuelle, auditive , kognitive und sensitive Wahrnehmungen geht sind Grenzen immer spürbarer. Andere nehmen die Grenzen ggf. nicht zwingend wahr oder fühlen sich genau durch Anpassungen eingeschränkt.

Bewegungseinschränken betreffen nicht nur um das klassische Beispiel eines Rollstuhlfahrers, sondern eben auch generell Menschen die mit und ohne Hilfsmitteln Wege, Steigungen, Auffahrten, Aufzüge nutzen müssen. Alternativen sind zwar gesetzlich gefordert aber real kaum und selten hilfreich umgesetzt. Eine Unverschämtheit und Respektlosigkeit in meiner Wahrnehmung.
Erreichbarkeit von Tableaus und Terminals, (Arbeits-)Tischen, Stühlen und Regalen, Schränken, Waschtischen, Toiletten, nicht nur für unterschiedlich große Menschen
Verständlichkeit von Informationen und Anleitungen
Bedienbarkeit von Tableaus, Monitoren, Tastaturen und Zeigeelementen
Erfassbarkeit der auditiven und visuellen Nachricht durch Eindeutigkeit des Ziels, Einfachheit und Klarheit im Sprachgebrauch und Machbarkeit der Anleitung
Nicht nur Träger von Herzschrittmachern können sensitiven Oberflächen nicht ohne Einschränkungen bedienen, sondern auch Menschen mit sehr trockener Haut. Hier muss es alternative Möglichkeiten zwingend geben.
Visuelle Einschränkungen haben viele Menschen. Daher können sie nicht alle Informationen so aufnehmen wie gemeint sind. Eine Farbe alleine als Warnhinweis zu nutzen ist daher nicht zielführend. Vielfarbigkeit führt selten zum Informationsziel. Genauso sollte die Schriftgröße und -Form wie auch das Bild an sich Klarheit darstellen. Gerade auf Webseiten wird den Internationalen Empfehlungen noch zu selten Rechnung getragen.
Auditive Wahrnehmungen erreichen uns am besten von vorne und in mittelhohen Tonlagen. Am Rücken haben wir keine Ohren und nicht jeder kann hören.